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Riesterrente: Ein Drittel der Riester-Sparer verzichtet auf Förderung

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Riesterrente: Ein Drittel der Riester-Sparer verzichtet auf Förderung Sparer müssen sich mit Antrag auf staatliche Zulage beeilen

 Viele Sparer verzichten bisher auf die staatliche Förderung ihrer Riester-Rente. Schätzungsweise 200 Millionen Euro an staatlichen Zulagen drohen Ende des Jahres zu verfallen. Für gut jeden Dritten der rund 4,2 Millionen Riester-Verträge aus dem Jahr 2004 fehlt bisher der Antrag auf staatliche Zuschüsse.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband rief Riester-Sparer auf, den staatlichen Zuschuss für das Jahr 2004 rechtzeitig zu beantragen. Der Antrag für das Beitragsjahr 2004 muss spätestens bis zum 31. Dezember 2006 beim Anbieter des Riester-Produktes eingegangen sein. Andernfalls erlischt der Anspruch auf den staatlichen Zuschuss für 2004. Das ist für das Jahr 2004 eine Grundzulage von 76 Euro plus 92 Euro für jedes Kind. Sparer müssen den Zulageantrag auch dann beim Produktanbieter einreichen, wenn sie die darüber hinausgehende steuerliche Riester-Förderung bei der Veranlagung der Einkommenssteuer geltend machen wollen. Mit der Eintragung der Sonderausgaben in der Steuererklärung ist es also nicht getan.

Zwar hat jeder Riester-Sparer zwei Jahre Zeit, die Förderung zu beantragen. So lange sollte aber niemand warten. Denn erstens sichert ein frühzeitiger Antrag Zinseszinsen, weil die Zulage dem Vertrag schneller gutgeschrieben wird. Zweitens wird dadurch vermieden, die Antragsfristen zu versäumen. Wer es in Zukunft bequem haben will, füllt jetzt anstelle des jährlichen Antrags einen Dauerzulageantrag aus. Dann läuft in den Folgejahren alles automatisch weiter und der jährliche Papierkrieg entfällt.


Damit weder zu wenig noch zu viel Förderung gezahlt wird, muss der Sparer Änderungen am Familienstand dem Anbieter melden. Beispielsweise dann, wenn ein weiteres Kind geboren wird oder der Nachwuchs seine Ausbildung beendet und damit aus der Förderung fällt. Sonst kann der Anbieter zu viel gezahlte Zulagen später zurückfordern.

http://www.vzbv.de/start/index.php?page=presse&bereichs_id=&themen_id=&mit_id=821&ref_presseinfo=true

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