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Verbraucher müssen 2007 erheblich mehr zahlen – 290 Euro mehr pro Kopf –

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Verbraucher müssen 2007 erheblich mehr zahlen – 290 Euro mehr pro Kopf – Edda Müller: "Bundesregierung trifft die Konjunktur am schwächsten Punkt"

Auf die Verbraucher in Deutschland kommen 2007 zusätzliche Belastungen in Höhe von 24 Milliarden zu. Grund sind die von der Bundesregierung beschlossenen steigenden Steuern, Sozialabgaben und der Abbau von Steuervergünstigungen. Für jeden Einwohner bedeutet dies Mehrausgaben in Höhe von 290 Euro jährlich. Edda Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), kritisierte die Wirtschaftspolitik der Großen Koalition: "Die einseitige Belastung der privaten Haushalte ist volkswirtschaftlich töricht. Gerade die Schwachstelle der deutschen Wirtschaft – die private Kaufkraft – wird damit geschwächt."

Parallel zu steigenden Steuern und Sozialabgaben müssen die Konsumenten auch erheblich gestiegene Energiekosten verkraften. So stiegen die durchschnittlichen Strompreise von Juni 2005 bis Juni 2006 um 4,7 Prozent. Erdgas verteuerte sich im gleichen Zeitraum sogar um fast 27 Prozent. "Gerade für Mieter wird es bei den Heizkostenabrechnungen für 2005 und 2006 böse Überraschungen geben", prognostizierte vzbv-Chefin Müller.

Sie rief die Bundesregierung auf, die Zusage des Koalitionsvertrages einzulösen, "Verbraucherpolitik als nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik" zu gestalten. Der vzbv kritisierte die bisherige erkennbare Konjunkturpolitik der Bundesregierung als einseitig angebotsorientiert. "Angeblich bessere Investitionsbedingungen für Unternehmen werden in vielen Fällen allein dadurch ermöglicht, dass die Verbraucher mehr zahlen müssen", sagte vzbv-Chefin Müller.

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