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Das Jahr 2009 bringt Veränderungen

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Das Jahr 2009 bringt Veränderungen

 

Gesundheitssystem: Es wird teurer und intransparenter

Gesundheitsfonds, Wegfall des Krankengelds für freiwillig versicherte Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Basistarif und Wechselrecht in der Privaten (PKV) sind einige Schlagworte.

Alle gesetzlichen Krankenkassen berechnen ab 2009 einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent. Dieser Satz gilt auch für Rentner. Der ermäßigte Beitragssatz beträgt künftig 14,9 Prozent.

 

Abgeltungsteuer: Ab 1. Januar 2009 werden Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden), Veräußerungsgewinne aus privaten Kapitalanlagen und Erträge aus Investmentfonds einheitlich mit 25 Prozent besteuert. Zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 Prozent der Abgeltungsteuer) und eventueller Kirchensteuer fallen dann knapp 28 Prozent an. 

 

Verpackungsverordnung:  Zum 1.1.2009 tritt nun die fünfte Novelle der Verpackungsverordnung in Kraft

Die Änderungen, betreffen insbesondere Internethändler. So entfällt die Pflicht für Internethändler, auf der Homepage auf die Rückgabemöglichkeit von Verpackungen hinzuweisen, andererseits muss der Internethändler nun sicherstellen, dass tatsächlich alle Verpackungen, die er an seine Kunden versendet, bei einem Entsorger registriert sind.

 

Kfz-Steuer: Ab 1. Januar 2009 wird die Kfz-Steuer bei neu zugelassenen Autos nicht mehr nach dem Hubraum berechnet. Zukünftige Bemessungsgrundlage wird der Schadstoff- und CO2-Ausstoß des Fahrzeugs sein.

 

Arbeitslosenversicherung:  Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung wird am 1. Januar 2009 von bisher 3,3 auf 2,8 Prozent reduziert.

 

Kindergeld: Ab 1. Januar 2009  erhalten Eltern für das erste und zweite Kind je 10 Euro mehr Kindergeld pro Monat. Die Förderung beträgt so 164 Euro je Kind. Für das dritte Kind erhöht sich der Zuschuss von 154 Euro um 16 Euro auf 170 Euro. Für das vierte und jedes weitere Kind gibt es ebenfalls jeweils 16 Euro mehr; dann also 195 Euro.

 

Kinderfreibetrag: Ab 1. Januar 2009 steigt der Freibetrag für jedes Kind von 3.648 Euro um 192 Euro auf 3.840 Euro.

Zuschuss zu Schulbedarf: Hilfebedürftige Schülerinnen und Schüler erhalten ab 2009 eine zusätzliche Leistung für Schulbedarf in Höhe von 100 Euro. 

 

Wohngeld: Ab Januar fließen zum ersten Mal anteilig die Heizkosten in die Berechnung des Wohngeldes ein. Dies geschieht zunächst zu 20 Prozent bei durchschnittlicher Haushaltsgröße. Das durchschnittlich gezahlte Wohngeld soll von 92 auf 142 Euro je Haushalt steigen.

 

Kurzarbeitergeld:  Die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld wird befristet für ein Jahr von bislang zwölf auf 18 Monate verlängert.

 

Pendlerpauschale: Ab 1. Januar 2009  gilt automatisch wieder das alte Recht. Die in der Zwischenzeit vom 1.1.2007 bis dahin nicht angerechnete Pendlerpauschale für die ersten 20 Kilometer Arbeitsweg zahlt das Finanzamt von Amts wegen zurück.

 

Fordersicherungsgesetz (FoSiG): Handwerksbetriebe, vor allem im Baubereich, sollen ihre Zahlungsansprüche gegenüber Kunden zukünftig leichter als bisher durchsetzen können

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4 Kommentare zu Das Jahr 2009 bringt Veränderungen

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