Werbung

Initiative Sicheres Internet wird neu ausgerichtet

Werbung

Initiative Sicheres Internet wird neu ausgerichtet
Rote Karte für kriminelle Inhalte im Netz

Innenminister Lorenz Caffier stellte als Schirmherr eine langfristig angelegte Kampagne gegen Kriminalität im Internet vor. Mit der Initiative "NETZVERWEIS – GEMEINSAM GEGEN INTERNETKRIMINALITÄT" wird der Grundgedanke der bereits bestehenden Aktivitäten für ein sicheres Internet weiter ausgebaut. Mehr noch als bisher soll die Initiative durch eine Neuausrichtung bekannt gemacht werden. Dazu wurde der Webauftritt grundlegend überarbeitet und eine neue Kampagne mit dem Namen "NETZVERWEIS" entwickelt. Die Anwender sollen über Gefahren bei der Nutzung des Internets aufgeklärt werden und Tipps für den sicherheitsbewussten Umgang mit diesem Medium erhalten. Über die neue Seite hat jeder Internetnutzer die Möglichkeit, der Polizei schnell, unkompliziert und gegebenenfalls auch anonym über eine Online-Meldestelle Hinweise zu Seiten mit Inhalten aus den Bereichen
– Kinderpornographie
– Extremismus
– Computerkriminalität

zu übermitteln. Diese Hinweise gehen direkt beim LKA ein und werden dort inhaltlich geprüft. Liegt der Verdacht einer strafbaren Handlung vor, werden hier eine Anzeige aufgenommen sowie weitere strafprozessuale Maßnahmen eingeleitet.

Innenminister Caffier: "Unter der neuen Internetseite www.netzverweis.de wird deutlicher als bisher herausgestellt, dass die über die Online-Meldestelle eingehenden Hinweise durch Mitarbeiter des Landeskriminalamtes M-V entgegengenommen, bewertet und bearbeitet werden. "Mit dem neuen Logo der Initiative machen wir unübersehbar klar, dass wir der Kriminalität im Internet die rote Karte zeigen."

Allein bis Ende Mai 2010 sind für Mecklenburg-Vorpommern bereits mehr Straftaten mit dem Tatmittel Internet zu verzeichnen (2016) als im gesamten Jahr 2008," so Lorenz Caffier.

Der Schaden, der durch die Internetkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt entstanden ist, ist von ca. 720.000 Euro im Jahr 2008 auf rund 1,2 Millionen Euro im Jahr 2009 angewachsen. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass in diesem Deliktsfeld zukünftig eine weitere, sehr deutliche Zunahme der Fallzahlen und der Schadenssummen zu erwarten sein wird.
mehr unter
http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/im/index.jsp?&pid=20532

 

Werbung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Zur Werkzeugleiste springen