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Verbraucherzentrale warnt vor SIS Senioren Info Service GmbH – Die Service-Hotline für ältere Menschen

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Verbraucherzentrale warnt vor SIS Senioren Info Service GmbH – Die Service-Hotline für ältere
Menschen

Vor einer weiteren Form der Telefon-Abzocke warnen die Verbraucherschützer aus Rostock:
Zunehmend Rostocker erhalten Anrufe der SIS
Senioren InfoService GmbH mit Sitz in München, die das „perfekte“ Serviceprogramm für ältere Menschen anbietet. „Egal welche Unterstützung Sie benötigen! Egal welche Anschaffung Sie vorhaben. Die Experten vom SIS helfen Ihnen!“, lautet die verlockende Devise der Firma.

Allerdings ist der Service nicht kostenfrei. Monatlich werden 9,95 Euro über die die Telefonrechnung (z. B. der Telekom Deutschland GmbH) durch die 01018-GmbH in Rechnung gestellt (Mindestvertragslaufzeit 6 Monate). Verbraucherschützer Joachim Geburtig rät: Nicht nur regelmäßig die Kontoauszüge kontrollieren,
sondern auch ihre Telefonrechnung auf unberechtigte Forderungen überprüfen.
Nutzen Sie Ihre Rechte und widerrufen Sie bei einer telefonischen Vereinbarung das Vertragsverhältnis schriftlich.

Wenn Sie sich sicher sind, kein Vertragsverhältnis eingegangen zu sein, sollten Sie Ihre Einwendungen zur Rechnung gegenüber Ihrem Telekommunikationsunternehmen
geltend machen und die Bundesnetzagentur informieren. Auch die Erstattung einer
Strafanzeige wäre hier denkbar.

Fragen rund um Ihre Telefonrechnung beantworten Ihnen die Mitarbeiter in den Beratungsstellen der Neuen Verbraucherzentrale.

http://www.nvzmv.de/Presse/2011/0982011.htm


 

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6 Kommentare zu Verbraucherzentrale warnt vor SIS Senioren Info Service GmbH – Die Service-Hotline für ältere Menschen

  1. Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin wohl diesem Verein aufgesessen. Mir liegen keine AGB’s vor.

    In meiner Augustrechnung kommt die erste Belastung.

    Wie kann ich widersprechen? Wie komme ich da wieder raus? Haben Sie einen Musterbrief?

  2. Bundesnetzagentur untersagt Abrechnung von unerlaubt beworbenem Auskunfts- und Recherchedienst für Senioren

    Die Bundesnetzagentur hat jetzt für bestimmte Forderungen der SIS Senioren Info Services GmbH ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung verhängt. Das Verbot wurde gegenüber sämtlichen Netzbetreibern ausgesprochen, über deren Telefonrechnungen die SIS Senioren Info Services GmbH Verbrauchern mittels der Produkt-ID 18SI4 Entgelte für einen telefonischen Auskunfts- und Recherchedienst für Senioren berechnet. Diese Produkt-ID entspricht bei der Telekom Deutschland GmbH der Artikel-/Leistungsnummer 67721. Das Verbot gilt rückwirkend für die Zeit ab dem 9. Juni 2011.

    Darüber hinaus hat die Bundesnetzagentur die Abschaltung der Rufnummern
    (0)89 54319404 und (0)89 54319405 angeordnet. Beide Rufnummern wurden im Rahmen der rechtswidrigen telefonischen Bewerbung des Dienstes genutzt.
    Der seitens der SIS Senioren Info Services GmbH angebotene Dienst wird zunächst rechtswidrig telefonisch beworben. Die Verbraucher – überwiegend ältere Personen – erhalten einen unverlangten Werbeanruf. Als Rufnummer des Anrufers wird die (0)89 54319404 oder auch die (0)89 54319405 übermittelt. Eine Bandansage bewirbt den Dienst zur Seniorenunterstützung in Form eines telefonischen Auskunfts- und Recherchedienstes für ältere Menschen. Die Angerufenen werden am Ende der Bandansage aufgefordert, nach dem Signalton „Ja“ zu sagen. Auch Angerufene, die den angebotenen Dienst nicht wünschten, haben im Anschluss an den Telefonanruf eine schriftliche Bestätigung des angeblich bestellten „Senioren Info Services“ erhalten.
    Absender des Schreibens und vermeintlicher Vertragspartner ist die SIS Senioren Info Services GmbH, Maximilianstr. 35a, 80539 München. Die Kosten belaufen sich auf monatlich 9,95 Euro und werden direkt über die Telefonrechnung abgerechnet.

    „Im konkreten Fall werden bewusst ältere Menschen telefonisch angesprochen, um unter dem Vorwand, einen Dienst ausschließlich für Senioren zu erbringen, mit den Betroffenen einen Vertrag abzuschließen.
    Durch das von uns ausgesprochene Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot werden die Betroffenen nun vor den hieraus resultierenden Forderungen geschützt“, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
    Das von der Bundesnetzagentur verhängte Rechnungslegungsverbot bedeutet, dass betroffenen Verbrauchern die unter der genannten Produkt-ID bzw.
    Artikel-/Leistungsnummer geltend gemachten Beträge nicht mehr in Rechnung gestellt werden dürfen. Falls Verbraucher bereits derartige Rechnungen erhalten haben, greift das Verbot der Inkassierung. Die Forderungen dürfen also nicht mehr eingezogen werden. Wenn der Verbraucher die in Rechnung gestellten Beträge bereits bezahlt hat, greifen beide Verbote jedoch nicht unmittelbar. In diesen Fällen sollten Betroffene ggf. mit Unterstützung der Verbraucherzentralen oder eines Rechtsanwalts versuchen, das Geld zurückzufordern. Enthält die Telefonrechnung keinen Hinweis auf die in Rechnung gestellte Produkt-ID bzw. Artikel-/Leistungsnummer, sollte der Verbraucher zunächst bei seinem jeweiligen Telefonanbieter die Produkt-ID bzw. Artikel-/Leistungsnummer erfragen, um zu prüfen, ob das ausgesprochene Verbot auch die ihm in Rechnung gestellte Leistung betrifft.

    Die Bundesnetzagentur bittet die Verbraucher auch weiterhin, sie über derartige Werbeanrufe und Forderungen zu informieren. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Werbeanrufe unter anderen Rufnummern fortgesetzt bzw. ähnliche Forderungen unter anderen Produkt-IDs bzw.
    Artikel-/Leistungsnummern erhoben werden.

    Verbraucher können sich unter den folgenden Kontaktdaten an die Bundesnetzagentur wenden:

    Anschrift:
    Bundesnetzagentur
    Nördeltstraße 5
    59872 Meschede
    Telefon:
    +49 291 9955-206
    Montag bis Mittwoch von 9:00 bis 17:00 Uhr, Donnerstag von 9:00 bis 18:00 Uhr sowie Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr
    Telefax:
    +49 6321 934-111
    E-Mail:
    rufnummernmissbrauch@bnetza.de

  3. Wollten mich „Aufklären“, Anrufnummer unterdrückt.
    Meine Antwort: Die Kinder bringt der Klapperstorch,
    ausserdem bin ich der Weihnachsmann und
    habe jetzt Feierabend.
    Basta . . .

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