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Cloud-Computing – In der Wolke schweben und arbeiten

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Cloud-Computing – In der Wolke schweben und arbeiten

 Wer sich zusätzlichen externen Speicherplatz einrichten möchte, kann heute einen „Cloud“ nutzen. „Cloud“ (auf Deutsch: Wolke) bietet Speicherplatz – oft auch Software – auf einem Server im Internet und stellt sozusagen eine externe Festplatte dar. Auf der Cloud können Fotos, Videos, Musik und Dokumente gespeichert werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Daten geteilt (so genanntes „sharing“) werden können, dies ist jedoch anbieterabhängig. Der enorme Vorteil der Cloud ist, dass die Daten jederzeit von überall abrufbar sind und bearbeitet werden können. Während die gespeicherten Daten auf dem PC zu Hause sozusagen „gefangen“ sind, bietet die Cloud spirituellen Einfällen und Spontanität eine große Möglichkeit.

Mit kostenlosen Leistungen werden die Verbraucher in die Wolke gelockt. Jedoch gewähren einige Anbieter den Neukunden nur anfangs einen kostenlosen Speicherplatz von beispielsweise zwei GB. Danach muss der Nutzer Kosten je nach Verwendung und Nutzung der Cloud zahlen. Die Höhe der Kosten variieren von Anbieter zu Anbieter.

Die Nutzung des Cloud-Computing birgt auch Risiken und Fragen:

  • Wo werden die Daten überhaupt gespeichert?
  • Sind die Daten vor Missbrauch sicher und wer hat zu ihnen Zugriff?
  • Welche Rechte und Pflichten hat der Cloud-Anbieter und welche der Cloud-Nutzer?
  • Welche Subunternehmen werden noch eingeschaltet (z. B. zur Wartung, für Updates)?

Behält sich der Cloud-Anbieter vor, die Daten einfach zu löschen, sind die Daten verloren (wie in der Vergangenheit mehrfach geschehen). Aus diesem Grund sollte der Cloud-Nutzer regelmäßig eine Sicherheitskopie, sprich ein Back-up, anfertigen. Das funktioniert zum Beispiel mit einer externen Festplatte.

Aufgrund der hohen Datenmenge, der hierfür notwendigen Übertragungsdauer und den benötigten Speicherkapazitäten können beim Verbraucher diverse Kosten auflaufen, da das Cloud-Computing in der Regel nach Nutzungsintensität berechnet wird. Verbraucherschützer Joachim Geburtig rät: „Es sollten nur die persönlichen Daten in den Clouds angegeben werden, die unbedingt notwendig sind und speichern sie mit Bedacht. Niemand kann bisher nachvollziehen, welche Auswirkungen ein etwaiger Datenmissbrauch der Clouds haben kann und wer in welcher Form Zugriff auf die Daten hat. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Server außerhalb der EU liegen sollte. Dort gelten nicht die EU-Richtlinien bezüglich des Datenschutzes. Beachten Sie auch Folgekosten bei Speichererweiterung.

http://www.nvzmv.de/Presse/2012/0902012.htm

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