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Fitnessstudios in Rostock – Immer sportlich fair?

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Fitnessstudios in Rostock

Immer sportlich fair?

Im Zuge einer Marktbetrachtung durch die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern wurden Fitnessstudios und Sportstätten in der Hansestadt Rostock auf die Verbraucherfreundlichkeit ihrer Vertragsbedingungen überprüft.

Dabei fiel vor allem ins Auge, dass die Studios, ob groß oder klein, ein reges Interesse daran haben ihre Kunden lange an sich zu binden und ein vorzeitiges Beenden des Vertrages zu erschweren.

Quelle PixabayAllerdings konnten einige Fitnessstudios mit kostenfreien Probezeiten, die sich nicht an die Vertragslaufzeit anschließen, punkten. Positiv bewertet wurde ebenfalls ein Kündigungsrecht innerhalb der ersten 4 Wochen. Gerade für Sportmuffel ideal, um erst einmal das Fitnessstudio zu testen, ohne einen langfristigen Vertrag abzuschließen.

Verbraucherschützer Joachim Geburtig weist jedoch auf Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Unternehmen hin: „Wenn ein Verbraucher seinen Vertrag außerordentlich kündigen will, wird das Sonderkündigungsrecht des Verbrauchers in vielen AGB außer Acht gelassen. Dies hat nämlich jedes Mitglied eines Sportstudios, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Wichtige Gründe im Sinne des Gesetzes sind etwa eine Schwangerschaft, eine Krankheit oder Verletzung, die das Training für längere Zeit unmöglich macht.“

Die Studios bei denen ein solcher Rechtsmangel festgestellt wurde, haben nunmehr die Möglichkeit Stellung zu nehmen und die beanstandeten Klauseln zu überarbeiten. Sollte dies nicht geschehen, werden die Verbraucherschützer strafbewährte Abmahnungen vornehmen.

http://www.nvzmv.de/fitnessstudios-in-rostock

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